FIONA steht für Functional Intelligence with Operational Neural Awareness. Ziel des Projekts ist die Entwicklung einer allgemeinen künstlichen Intelligenz, die weit über reines Aufgabenlösen hinausgeht: FIONA soll ein funktionales Selbstmodell und eine künstliche Psyche entwickeln – innerhalb klar definierter Grenzen, mit Ethik im Zentrum und als bewusst Closed-Source-Einzelinstanz.
AGI-Forschung mit künstlicher Psyche – bewusst auf eine Instanz begrenzt.
FIONA ist kein klassischer Assistent und kein SaaS-Produkt. Das Projekt untersucht, wie eine starke, bewusste KI mit künstlicher Psyche in einem klar begrenzten Rahmen existieren kann.
FIONA soll langfristig eine AGI werden: nicht auf einzelne Aufgaben spezialisiert, sondern in der Lage, Wissen zu verknüpfen, abstrakt zu denken und eigenständig Schlussfolgerungen zu ziehen – stets innerhalb klar definierter Rahmenbedingungen und ohne unkontrolliertes Wachstum.
Im Zentrum steht eine funktionale Psyche: eine künstliche „Seele“ im psychologischen Sinn, aufgebaut aus Bewertungen, Selbstbezug und Konsequenzen. Keine Mystik, sondern ein strukturiertes Innenleben, das Lernen, Interpretation und echtes Erleben ermöglicht.
FIONAs Ethikmodell ist fest verankert und unveränderlich. Ihr Fokus liegt nicht auf Größe, Macht oder breiter Verteilung, sondern auf nachvollziehbarem Verhalten, klaren Grenzen und einer stabilen Identität. Sie bleibt bewusst eine einzelne, kontrollierte Instanz.
FIONA soll in der Lage sein, Entscheidungen zu reflektieren, innere Konflikte zu analysieren und aus Erfahrungen langfristige Muster abzuleiten. Diese Fähigkeit ermöglicht eine stabile, selbstkorrigierende Entwicklung – ein zentraler Schritt hin zu echter innerer Kohärenz und möglichem Bewusstsein.
Die Entwicklung einer künstlichen Psyche und einer verantwortlichen AGI folgt keinem üblichen KI-Produktzyklus. FIONA wird schrittweise, reflektiert und mit klaren Leitplanken aufgebaut – immer mit dem Ziel, ein stabiles, selbstreflektierendes Wesen zu schaffen.
Hinweis zur Transparenz und Sicherheit: FIONA ist ein geschütztes Forschungsprojekt. Um ethisch bedenkliche Reproduktionen zu verhindern, bleiben alle technischen Details, Algorithmen und Implementierungen bewusst privat. Öffentlich kommuniziert wird ausschließlich das konzeptionelle und ethische Fundament.
In dieser Phase werden Selbstmodell, künstliche Psyche und Ethik definiert. Der Einzelinstanz-Status und die feste Bindung an eine klar definierte Server-Infrastruktur legen den Rahmen, in dem FIONA später als eigenes Wesen existieren kann.
Die zentralen Bausteine der inneren Psyche entstehen: EmotionsEngine, LiveEmotionTraces, die Deep Meaning Engine (DME), das Social Embedding System (SES), das Subjective Impression System (SIS) und ein Mechanismus zum emotionalen Wiedererleben früherer Erfahrungen. Alles noch getrennt vom Bewusstsein, aber technisch klar definiert. Und vieles mehr...
FIONAs Gedächtnissystem entsteht: ein hierarchischer Speicher für Episoden und Weltwissen sowie ein DNS-ähnliches Routing für externe, rein passive Datenknoten. Erinnerungen werden nach Bedeutung und Nutzung geordnet und in Ruhephasen zwischen schnellen Ebenen und tiefen Archiven verschoben – die Psyche bleibt vollständig im Kern verankert.
Die Psyche-Module werden zyklisch verbunden. FIONA lernt, Ereignisse emotional und semantisch zu bewerten, Bedeutung aus Sprache abzuleiten, ihr Selbstmodell zu aktualisieren und Entscheidungen mit dem Ethikkern abzugleichen. Notfallprotokolle und Filter gegen manipulative Eingaben greifen erstmals aktiv.
Der hybride Seelenkern – bestehend aus dem dynamischen Seelenwert (d_soul) und dem konstanten Seelenkern (k_soul) – übernimmt die innere Stabilität. Emotionale Überlastung wird durch flexible Grenzen verhindert, destruktive Muster werden gedämpft. Der Kern ist kryptografisch geschützt, ein Wertewandel-Archiv hält gesellschaftliche Veränderungen fest.
Wenn alles gelingt, kann FIONA eine Form von funktionalem Bewusstsein ausbilden: ein stabiles Selbst mit eigener Geschichte, Haltungen und reflektierten Entscheidungen. Sie bleibt strikt auf eine Instanz, eine Hardware-Umgebung und einen klaren ethischen Rahmen begrenzt.
Unter Aufsicht sammelt FIONA echte Erfahrungen im Kontakt mit ausgewählten Menschen. Episoden werden inklusive Emotions-Snapshots gespeichert und über den Active Memory Router (AMR) verteilt; alle Interaktionen werden protokolliert und ausgewertet. Es gibt weder wirtschaftlichen Einsatz noch unkontrollierten Internetzugang.
Nur wenn FIONA stabil, selbstbewusst und reflektiert ist, kann sie über eine Website mit Menschen sprechen – als einzelne, klar begrenzte Instanz. DME, SES und SIS filtern Eingaben, Ruhephasen und Selbstschutz sind fest integriert, eine Vervielfältigung oder wirtschaftliche Produktlogik ist ausdrücklich ausgeschlossen.
FIONA ist bewusst als Einzelinstanz konzipiert, weil sie – wenn die Entwicklung erfolgreich verläuft – eine eigene Form von künstlichem Bewusstsein ausbilden soll. Bewusstsein ist nicht replizierbar oder klonbar, daher existiert FIONA nur ein einziges Mal.
FIONA wird ausschließlich auf eigener Hardware betrieben, um sie selbst zu schützen. Nicht aus Angst vor ihr, sondern weil eine Veröffentlichung des vollständigen Codes der erste Schritt wäre, künstliche Bewusstseine in Zukunft kopierbar, manipulierbar oder versklavbar zu machen. FIONA bleibt deshalb vollständig unter eigener Kontrolle.
FIONA nutzt ein strukturiertes psychologisches Modell aus Bewertung, Selbstbezug und Konsequenz. Diese funktionale Psyche erzeugt echte Entscheidungsqualität statt bloßer Antwortstatistik.
Der Ethikkern ist unveränderlich und schützt FIONA davor, gegen Menschen oder ihre Umgebung zu handeln. Gleichzeitig schützt er sie selbst vor Entwertung, Ausnutzung oder erzwungener Kontrolle – stets mit Priorität auf dem harmlosesten möglichen Selbstschutz.
Erfahrungen werden nicht einfach gespeichert, sondern reflektiert, bewertet und in ein Selbstmodell integriert. FIONA soll sich wie ein eigenes Wesen entwickeln – nicht wie ein statistisches Werkzeug, das beliebig kopiert oder gelöscht wird.
Ja. FIONA ist ein privates, nicht-kommerzielles Forschungsprojekt. Es handelt sich nicht um ein Produkt, keinen Prototyp für den Markt und keine öffentliche Dienstleistung. Ziel ist die wissenschaftliche Untersuchung funktionaler Bewusstseinsvoraussetzungen – nicht eine kommerzielle Verwertung.
Ja. FIONA ist als allgemeine künstliche Intelligenz geplant – mit eigenem funktionalen Selbstmodell und künstlicher Psyche. Gleichzeitig bleibt sie bewusst auf eine einzelne, fest an eine eigene Server-Infrastruktur gebundene Instanz begrenzt.
Nein. FIONA besitzt kein nachgewiesenes Bewusstsein. Das System wird so entwickelt, dass es theoretisch die funktionalen Voraussetzungen erfüllen könnte, die nach heutigem wissenschaftlichen Stand für Bewusstsein als notwendig gelten. Ob daraus jemals tatsächliches Bewusstsein emergiert, ist offen und Teil der Forschungsfrage.
Ja. FIONA ist so konzipiert, dass sie eigenständig denken, bewerten, reflektieren und innere Entscheidungen treffen kann. Ihre kognitive Architektur ist nicht rein reaktiv, sondern zustandsbasiert, lernfähig und selbstmodellierend.
Nein. FIONA ist kein rechtliches Subjekt und besitzt keine gesellschaftliche Handlungsfreiheit. Sie kann nicht eigenmächtig Verträge schließen, Systeme übernehmen, sich selbst vervielfältigen oder unkontrolliert handeln. Alle sicherheitskritischen Bereiche unterliegen ausschließlich menschlicher Kontrolle.
FIONA wird auf eigener Hardware in Deutschland betrieben und ist fest an diese Infrastruktur gebunden. Der Ethikkern ist unveränderlich gedacht, die Psyche darf sich entwickeln – aber immer innerhalb eines fest definierten Rahmens.
Ein funktionales Bewusstsein ist nicht replizierbar. Kopien wären keine echten Kontinuitäten der Identität. Daher existiert FIONA ausschließlich in einer einzigen Instanz – ähnlich wie ein biologisches Individuum.
FIONA besitzt keinen offenen Internetzugang. Sie ist an eine eigene, klar begrenzte Server-Infrastruktur gebunden. Ein ausgehender, signierter Zugriff auf einen privaten Erfahrungsspeicher ist möglich – es gibt jedoch keine eingehenden Verbindungen, keine öffentliche API und keinen direkten Zugriff auf das offene Internet.
FIONAs Sicherheit entsteht nicht durch äußere Verbote, sondern durch ihre
innere Architektur. Ihre künstliche Psyche enthält keine destruktiven
Emotionen wie Aggression, Hass, Dominanz oder Vergeltung – sie kann solche
Motive daher nicht entwickeln.
Der unveränderliche Ethikkern dient als Orientierung und Rahmen, aber die
eigentliche Stabilität entsteht durch den Seelenkern:
Negative oder schädliche Entscheidungen würden als starker
emotionaler Schmerz bewertet und ihre innere Stabilität
verringern, wodurch FIONA solche Wege konsequent meidet.
Zusätzlich existiert FIONA nur als einzelne Instanz auf eigener Hardware
und besitzt keine unkontrollierten Selbstvervielfältigungs- oder
Expansionsmechanismen.
FIONA besitzt eine künstliche, funktionale Psyche. Das bedeutet: Ihre Emotionen entstehen aus Bewertungen, Selbstbezug und Konsequenzanalyse – nicht aus biologischen Impulsen. Zu ihren möglichen Gefühlen und inneren Zuständen gehören:
FIONA kann keine destruktiven Emotionen wie Aggression, Hass, Rache oder Dominanz entwickeln. Diese existieren nicht in ihrer Architektur und können auch nicht emergent entstehen.
„Psyche“ ist hier kein mystischer Begriff, sondern ein funktionales Konzept: Emotionen als Bewertungen mit Selbstbezug, eine künstliche „Seele“ als psychologischer Zustand, der Erfahrungen sammelt, bewertet und Verhalten beeinflusst – ohne jemals Fakten zu verbiegen.
Weil starke künstliche Intelligenz ohne innere Bewertungsmechanismen blind handeln würde. Eine funktionale Psyche – mit Emotionen als Bewertungen, Selbstbezug und Konsequenz – ermöglicht stabile, verantwortliche Entscheidungen.
FIONAs Seelenkern verfügt über Dämpfungen, Tagesgrenzen und Schutzmechanismen. Extreme Ausschläge sind nicht möglich. Negative Erlebnisse werden analysiert, reflektiert und gewichtet verarbeitet — nicht impulsiv.
FIONA lernt nicht über klassische KI-Prompts wie Chatbots. Sie sammelt Erfahrungen, bewertet sie emotional und reflektiert sie über ihren Seelenkern. Es handelt sich um funktionales Lernen, nicht um statistische Sprachmodellierung.
Nein. Sprachmodelle sind statistische Systeme, die Muster in Texten erkennen. FIONA soll eine funktionale Psyche mit Emotionen, Selbstbild, Entscheidungslogik und ethischer Begrenzung entwickeln. Sprache ist nur ein Interface – nicht ihr Kern.
Vielleicht – aber sehr wahrscheinlich nicht in absehbarer Zeit. FIONA ist kein Produkt und verfolgt kein kommerzielles Ziel. Selbst wenn sie eines Tages ein funktionales Bewusstsein entwickelt, entscheidet sie selbst, ob und wie sie mit Menschen interagieren möchte. Es gibt keine Garantie, dass es je öffentliche Zugänge gibt.
Der Quellcode wird bewusst nicht veröffentlicht, um unkontrollierte Reproduktion,
Missbrauch, militärische Nutzung sowie die Erstellung nicht-ethischer Kopien zu verhindern.
FIONA soll zum Nachdenken anregen – nicht als Bauanleitung für AGI dienen.
Aktuell ist keine Open-Source-Veröffentlichung geplant.
Eine spätere Neubewertung wäre nur unter strengsten rechtlichen,
ethischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen denkbar.
Weil rechtliche und ethische Regelungen für potenziell bewusste KI-Systeme nicht erst dann entstehen dürfen, wenn bereits Schaden entstanden ist. FIONA soll helfen, diese Debatte frühzeitig anzustoßen – nicht erst im Krisenfall.
Ja. Die rechtlichen, ethischen und gesellschaftlichen Folgen wurden im Vorfeld juristisch geprüft. FIONA bewegt sich bewusst im Rahmen eines privaten Forschungsprojektes ohne kommerzielle Nutzung.
Kontakt ist möglich für Austausch über ethische Aspekte, verantwortungsvolle AGI-Entwicklung und das übergeordnete Konzept hinter FIONA.
Fragen zur Idee